AVENTURA

In dem hochgelegenen Gebiet des Colca-Tales kann man eine beeindruckende Naturlandschaft und die Schönheit der natürlichen Elemente bewundern. Für interessierte Besucher würden wir folgende Routen, welche sie zu Fuß oder mit einem privaten Transportmittel bewältigen können, empfehlen:

  1. CALLALLI – SIBAYO: Hier kann man den alten traditionellen Ort von Sibayo am Colca-Fluss bewundern. Hier finden sich viele Gebäude an welchen man die Mischung von kolonialem Stil und Collagua Stil sehen kann. Die Dächer der Häuser sind mit dem Ichu – Punagras eingedeckt, so wie es seit hunderten Jahren üblich war.
  2. CALLALLI – LLAPA YANAHUARA: Dies ist echt ein Geheimtipp, denn der kleine Ort „Llapa Yanahuara“ ist vielfach unbekannt, aber hinterlässt einen unvergesslichen Eindruck. Man würde es nicht erwarten, auf einer Höhe von 4300 m inmitten einer einsamen Landschaft diese Kolonialkirche zu finden. Der Grund dafür ist, dass diese Stätte immer schon ein wichtiger Kultplatz für die Menschen gewesen ist. Eine Wasserquelle und ein Fels galten als sakrale Plätze, an denen Opfer dargebracht wurden und Ziel der Pilger waren. Die Franziskaner haben über die Quelle eine Kirche errichtet, der Felsen dahinter wurde durch ein Kreuz und einen Altar „christianisiert“. Dies ist ein Beispiel für die Kontinuität des Kultes, für die Symbiose von andiner und christlicher Kultur. Im September gibt es ein wichtiges religiöses Fest, bei dem die Tradition der Wahlfahrt zu Fuß von Callalli wieder auflebt. Der Hl. Jakob (Santiago) ist der Patron der Kirche und des Ortes. Mit einem Geländewagen erreicht man den Ort in ca. 1 Stunde, zu Fuß gibt es verschiedene Möglichkeiten und Varianten. Der Fußweg von Callalli nach Llapa Yanahuara wurde erst kürzlich restauriert und neu gestaltet. Auf dem Weg dorthin kommt man an der Chulpa (Bestattungsturm) „Carañawi“ vorbei. Wenn man einen kleinen Abstecher machen will, kann man auf dem Weg die 4 Chulpas von TAHUAYA besuchen. Es sind dies 4 Begräbnisstätten in viereckiger Form, die in einer Linie angeordnet sind.
  3. CALLALLI – MOLLEPUNKU: Ca. 9 km von Callalli entfernt befindet sich eine natürliche Felsformation wo man Überreste eines pre-historischen Jäger- und Sammlervolkes fand. In zwei Höhlen befinden sich an den Wänden Felsmalereien und Gravierungen, welche Menschen, Tiere und geometrische Formen zeigen. Studien zufolge sind diese Zeichnungen an die 8000 Jahre alt. An diesen Darstellungen kann man den Prozess der Domestizierung der Lamas erkennen.
  4. CALLALLI - TISCO - RIO COLCA: Eine lange Route speziell für Menschen, welche die Natur und das Fischen lieben. In Tisco kann man die überaus schöne koloniale Kirche und den Pfarrhof, der als ein Franziskanerkonvent gebaut wurde, besichtigen. Von hier gelangt man zum Colca-Fluss, der um Tisco eine Schleife zieht, und ideal für Fischen und Schlauchbootfahrten ist.
  5. CALLALLI – TORRE QAQA und FELSENBURG: In nur 30 Minuten zu Fuß von Callalli kann man die sogenannte steinerne „Festung“ erreichen, eine natürliche Felsenformation von ca. 100 m Länge. Dominierend erhebt sich der „Torre Qaqa“, der „steinerne Turm“. Von dort hat man einen beeindruckenden Panoramablick über Callalli und Sibayo.


 
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